Im ersten Auftaktgespräch zur Sanierung der Landesstraße 62 wurde der Ausbau des ersten Abschnitts verabredet

Der Landesbetrieb Straßenwesen und die Stadt Finsterwalde waren sich in einem ersten Auftaktgespräch Ende Februar einig, dass die Rosa-Luxemburg-Straße im Stadtgebiet von Finsterwalde eine der übergeordneten Straßen ist, deren Zustand einen Handlungsbedarf erzeugt. Es wurde auch darüber gesprochen, dass die Sanierungsbestrebungen nicht an der Bayernstraße aufhören dürfen. Somit konnten sich alle Anwesenden auf einen ersten Bauabschnitt zur Sanierung der L62 in der Ortslage Finsterwalde beginnend an der Regina-Kreuzung bis einschließlich der Anbindung der Bayernstraße unter der Federführung des Landesbetriebes Straßenwesen einigen.

In diesem Abschnitt sollen alle Medien saniert sowie der Straßenkörper ausgetauscht werden. Die Gehwege sollen nach den heutigen Anforderungen bis hin zu den taktilen Leiteinrichtungen angepasst werden. Hierzu ist natürlich eine zwischen den Akteuren eng abgestimmte Planung erforderlich. Für das Jahr 2021 sind auch schon konkrete Schritte vorgesehen.

Der Baugrund und die Entwurfsvermessung werden in der Zuständigkeit des Landesbetriebes erarbeitet. Die Stadt prüft den vorhandenen Baumbestand mit einem Gutachter und wird mit der unteren Naturschutzbehörde ein Konzept entwickeln, ob der Baumbestand erhaltenswert ist oder ob für die Stadt Finsterwalde in dem Gesamtkonzept ein neuer Baumbestand zu berücksichtigen und zu entwickeln ist. Hierzu wurde von der Landesbehörde Bereitschaft signalisiert.

Bürgermeister Jörg Gampe: „Ich freue mich sehr, dass das Projekt nun endlich starten kann, denn die Sanierung der L62 ist eine große Erleichterung für uns als Stadt. Auch wenn die Baumaßnahme für den Durchgangsverkehr und für die Anlieger sicher erst einmal eine Belastung sein wird, profitieren die Verkehrsteilnehmer sowie die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Finsterwalde nach Abschluss der Maßnahme von der neuen Straße, den neuen Geh- und Radwegen sowie auch von dem schnelleren Internet.“

Gemeinsam mit dem Landesbetrieb Straßenwesen entwickelt die Stadt Finsterwalde die ersten Pläne, wie ein zukünftiger Straßenkörper aussehen kann. Dieser ist dann mit den Bürgerinnen und Bürger sowie den Abgeordneten abzuwägen. Im Folgejahr erfolgt dann die Planqualifizierung und das Zusammenführen der Straßenplanung mit den Fachplanungen der Stadtwerke Finsterwalde GmbH und dem Entwässerungsbetrieb der Stadt Finsterwalde. Auch der Entwässerungsbetrieb drängt zu einer schnellen Planbearbeitung, da die vorhandenen Kanäle in die Jahre gekommen sind und Havarien an dem Altbestand in den nächsten Jahren nicht mehr ausgeschlossen werden können. Steffen Kleiner, Dezernatsleiter Planung Süd beim Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg: „Wir freuen uns über die Bereitschaft der Stadt Finsterwalde die Planung in wesentlichen Teilen zu unterstützen. Auf dieser Grundlage setzen wir unsere seit Jahren bewährte Zusammenarbeit fort.“