Die Sängerstadt Finsterwalde möchte Modellkommune für erste Corona-Lockerungen werden
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Veröffentlicht: 26.03.2021
Die Stadt Finsterwalde verfolgte bereits in den vergangenen Tagen sehr aufmerksam die modellhaften Wege, die zum Beispiel auch die Städte Rostock, Potsdam oder Tübingen gehen möchten, um mit konsequenten Testungen zukünftige Öffnungen vor Ort zu ermöglichen. „Besonders die Einzelhändler, Gastronomen, Dienstleister und Kulturschaffenden sind von den Maßnahmen der Eindämmungsverordnung im Land Brandenburg hart betroffen. Schon während des ersten Corona-Lockdowns im vergangenem Jahr, haben sich unsere Einzelhändler und Gastronomen sehr gute Hygienekonzepte überlegt. Ich habe daher kein Verständnis, dass die großen Supermärkte sowie deren Parkplätze überfüllt sind und die Geschäfte in unserer Innenstadt lange Zeit nicht öffnen durften und nun nach der kurzen Öffnungszeit wieder schließen mussten. Auch unsere Gastronomen können sich seit Dezember nur mit Liefer- oder Abholdienste über Wasser halten und unsere Kulturschaffenden stehen bei der Öffnungsstrategie an letzter Stelle. Der Unmut der Einzelhändler, Gastronomen und Dienstleister macht sich außerdem bei den regelmäßig stattfindenden stillen Protesten bemerkbar. Mit dem Sängerstadt-Unterstützer-Gutschein, gezielten Werbemaßnahmen, dem Aussetzen der Sondernutzungsgebühren für die Warenpräsentation sowie für das Aufstellen von Werbeelementen unterstützen wir unsere Gewerbetreibenden bereits. Mit dem Modellprojekt möchten wir noch einen Schritt weiter gehen.“, so Bürgermeister Jörg Gampe.
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